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Beste Auszahlungsquote im Online Casino Österreich 2026

Updated September 2026
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Auszahlungsquoten klingen nach dem technischsten Teil des Glücksspiels, und sie sind es auch. Wer sie vergleicht, vergleicht zuerst sich selbst: Was nimmt mir das Haus auf Dauer ab, was bleibt mir vom Einsatz? Wer in Österreich nach der „besten Auszahlungsquote“ sucht, bekommt von ausländischen Anbietern Zahlen, die fast immer über den Werten der heimischen Konzession liegen. Hier erfahren Sie, was hinter den Quoten steht, was die Quote selbst nicht garantiert, und was der Vergleich einem Spieler hierzulande tatsächlich bringt.

Nahaufnahme einer Hand, die Münzen in eine Spardose einer anderen Person reicht, bei sanftem Fensterlicht.
Der Oberste Gerichtshof erklärte am 22. Juni 2021 (1 Ob 229/20p) Spielverträge mit einem ausländischen Online-Casino für unwirksam, da einzig win2day eine gültige Lizenz hält.

30 September 2026 · Die Angaben zu Lizenzen und Konzessionen wurden gegen das Impressum und die Konzessionsregister der zuständigen Behörden geprüft.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Rangliste: was eine hohe Auszahlungsquote hierzulande bedeutet
  2. Wie Auszahlungsquoten entstehen und was sie leisten
  3. Die Rechtslage in Österreich: warum die Quote allein nicht reicht
  4. Spielerschutz: was unabhängig von der Quote gilt
  5. Zahlungsabwicklung und Auszahlung: was bis zum eigenen Konto passiert
  6. Einzahlungslimits bei win2day: die Bandbreite, die Spieler tatsächlich trifft
  7. Die Operatoren im Einzelnen
  8. Was eine hohe Quote wirklich kostet
  9. Wer wo spielen sollte – und wer nicht
  10. Häufige Fragen

Die Rangliste: was eine hohe Auszahlungsquote hierzulande bedeutet

In Österreich führt an einer Stelle kein Weg vorbei: Nur win2day hält eine gültige Konzession für elektronische Lotterien nach § 12a Glücksspielgesetz. Wer hierzulande Online-Casinospiele anbietet, braucht diese Konzession. Alle anderen Marken, die Spielern in Österreich begegnen, tun das ohne eine solche Erlaubnis. Sie werben mit Auszahlungsquoten, die oft deutlich über dem liegen, was Spielotheken und Spielbanken vor Ort ausweisen, und sie hauen dabei an der entscheidenden Stelle vorbei: Es fehlt die Erlaubnis.

Person sitzt entspannt auf einem Sofa und blickt konzentriert auf ein Tablet in gedämpftem Wohnzimmerlicht am Abend.
Seit 4. August 2026 liegt die geplante GSpG-Novelle zur Notifizierung in Brüssel.

Die folgende Tabelle ordnet zehn Marken nach genau diesem Kriterium. Sie ist kein Spielvorschlag, sondern eine Übersicht, wer welche Stellung im österreichischen Markt hat, welche gerichtliche Vorgeschichte gegen die Marke besteht und ob das Thema Auszahlungsquote von der Marke überhaupt belegbar abgebildet wird.

Marke Österreichischer Status Gerichtliche Vorgeschichte in AT Auszahlungsquote – belegt?
win2day Konzession § 12a GSpG, läuft bis 30.09.2027 keine nennenswerte eigene, zertifizierte RTP der Spiele
Tipico keine Konzession für Online-Casinospiele nicht bezogen auf AT-Casinoangebot —
Mr Green keine Konzession für Online-Casinospiele OGH-Urteil 2021, rechtskräftig 13.04.2022 —
bwin (ElectraWorks) keine Konzession für Online-Casinospiele OGH-Urteil 25.06.2021 —
Tipp3 Sportwetten-Konzession nach Landesrecht, kein Online-Casino nicht bezogen auf Casinoangebot —
bet-at-home keine Konzession für Online-Casinospiele OGH-Rückverweisungen, Verfahren seit 2011 —
LeoVegas keine Konzession für Online-Casinospiele nicht bezogen auf AT-Privatverträge —
Lottoland (EU Lotto Ltd) keine Konzession für Online-Casinospiele nicht bezogen auf AT-Privatverträge —
bet365 keine Konzession für Online-Casinospiele nicht bezogen auf AT-Privatverträge —
Betway keine Konzession für Online-Casinospiele nicht bezogen auf AT-Privatverträge —

Die Spalte rechts ist bewusst karg. Sie zeigt, wo eine Auszahlungsquote tatsächlich belegt ist und wo nicht. Bei win2day sind es die vom Konzessionär zertifizierten RTP-Werte der einzelnen Spiele, geprüft durch die Aufsicht. Bei allen anderen ist sie leer. Die Werbung dieser Marken nennt eigene Werte; ohne österreichische Konzession ist keine dieser Quoten von einer hiesigen Behörde überprüft.

Die Liste ist nach Konzession und gerichtlicher Vorgeschichte sortiert, nicht nach Quote. Wer in Österreich spielt, vergleicht nicht in erster Linie RTP, sondern Sicherheit: Wird mein Vertrag von einem österreichischen Gericht als wirksam angesehen? Kann ich Verluste zurückholen, wenn etwas schiefgeht? Kann ich eine Auszahlung überhaupt erhalten? Genau diese drei Fragen entscheiden zwischen den zehn Marken.

Wie Auszahlungsquoten entstehen und was sie leisten

Eine Auszahlungsquote, fachlich Return to Player (RTP), ist der durchschnittliche Anteil der Einsätze, den ein Spiel über sehr viele Runden an die Spielenden zurückgibt. 96 Prozent heißt: Von 100 Euro Einsatz fließen im Mittel 96 Euro als Gewinne zurück, 4 Euro bleiben als mathematischer Vorteil beim Haus. Der Wert gilt über Millionen von Spielrunden, nicht über einen Abend.

Drei Punkte tragen die Quote:

Die Quote ist eine langfristige Größe. Wer sie kurzfristig liest, sieht entweder Glück oder Pech, nicht das, was die Quote eigentlich sagt. Wer sie als Entscheidungsgrundlage nimmt, sollte prüfen, woher die Zahl kommt. Ein Spiel, das mit 98 Prozent wirbt, ohne dass eine Prüfstelle dahintersteht, ist nicht besser als eines mit 96 Prozent und Zertifikat. Es ist nur schlechter belegt.

In Österreich kommt ein zweiter Faktor dazu. Die Spiele, die hier legal angeboten werden, müssen von der Aufsicht geprüft sein. Die Quote dieser Spiele ist deshalb nachprüfbar. Bei Angeboten ohne österreichische Konzession fehlt diese Prüfung. Ob eine beworbene Quote stimmt, weiß dann niemand außer dem Anbieter selbst.

Die Rechtslage in Österreich: warum die Quote allein nicht reicht

Das Glücksspielgesetz (GSpG) regelt in Österreich, wer Glücksspiel anbieten darf. Für Online-Casinospiele – im Gesetz „elektronische Lotterien“ – gilt ein staatliches Monopol, das per Konzession an einen einzigen Anbieter vergeben wird. Diese Konzession hält die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz am Rennweg 44 in Wien. Sie betreibt die Plattform Win2day.at. Die Konzession läuft bis 30. September 2027.

Fassade eines klassizistischen Wiener Amtsgebäudes mit österreichischer Flagge an einem klaren Nachmittag.
Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe unter (01) 544 13 57 ist von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar.

Drei Punkte prägen die Rechtslage für Spieler:

Im Verfahren gegen bet-at-home geht es um rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verluste aus einem seit 2011 laufenden Verfahren. Das Oberlandesgericht Linz hat zugunsten des Spielers entschieden, der Oberste Gerichtshof hat die Sache mehrfach an die erste Instanz zurückverwiesen. Das Verfahren zieht sich, das Grundprinzip bleibt dasselbe: Ohne Konzession ist der Vertrag angreifbar.

Eine Reform ist in Vorbereitung. Der Gesetzesentwurf zur Novelle des Glücksspielgesetzes wurde am 4. August 2026 der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt; danach gilt eine dreimonatige Stillhaltefrist, vor deren Ablauf keine parlamentarische Beschlussfassung erfolgen kann. Der Entwurf sieht eine unabhängige Behörde und offene Fünf-Jahres-Lizenzen ab dem 1. Oktober 2027 vor. Bis dahin ändert sich an der Stellung von win2day nichts.

Die praktische Folge für Spieler: Wer bei einem nicht konzessionierten Anbieter spielt, gewinnt und verliert auf einem rechtlich unsicheren Boden. Gewinne können im Streitfall zurückgefordert werden, weil der Vertrag nichtig ist. Verluste lassen sich einklagen, was die genannten Urteile zeigen. Wer sich auf diese Grauzone einlässt, spielt mit doppeltem Einsatz: mit dem Geld und mit dem Recht.

Spielerschutz: was unabhängig von der Quote gilt

Ein Spieler, der hohe Quoten vergleicht, hat meist schon entschieden, dass er spielt. Der Schutz, der dann zählt, hat nichts mehr mit Quote zu tun. Drei Bausteine tragen den Spielerschutz in Österreich:

Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe unter (01) 544 13 57 ist von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar. Persönliche Termine sind von Montag bis Samstag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich. Wer merkt, dass er die eigenen Grenzen nicht mehr hält, hat damit eine Anlaufstelle, die nichts mit der Auszahlungsquote zu tun hat und trotzdem über beides entscheidet.

Diese Maßnahmen sind Pflicht bei win2day und nirgendwo sonst in dieser Form. Anbieter ohne österreichische Konzession bieten Schutz in eigenem Ermessen und nach den Regeln ihrer Heimatbehörde. Das ist nicht automatisch schlecht, aber es ist eine andere Logik: nicht die des Spielers, sondern die des Lizenzlandes.

Zahlungsabwicklung und Auszahlung: was bis zum eigenen Konto passiert

Wer eine Auszahlung anfordert, hat drei Schritte vor sich: die Anforderung beim Anbieter, die Bearbeitung dort und die Weiterleitung durch die Bank. Jeder Schritt hat seine eigene Dauer.

Bei win2day weist das System Auszahlungen im Regelfall innerhalb eines Werktages an. Danach dauert die Weiterleitung durch die Bank meist ein bis zwei weitere Werktage. In der Regel ist das Geld nach zwei bis drei Werktagen am Bankkonto. Auszahlungen erfolgen ausschließlich auf das hinterlegte Auszahlungskonto mit einer IBAN aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Es gibt keine Auszahlungslimits: Das gesamte Guthaben kann jederzeit ausgezahlt werden. Ein- und Auszahlungen sind gebührenfrei. Vor der ersten Auszahlung muss die Identität positiv bestätigt sein.

Einzahlungen akzeptiert win2day unter anderem per Kreditkarte (Visa, MasterCard, Diners Club), EPS-Überweisung, Paysafecard, Google Pay, Apple Pay, PayPal und EuroBon. Einzahlungstransaktionen werden in die Status „Durchgeführt“, „In Bearbeitung“ oder „Abgelehnt“ eingeordnet. Die IBAN-Beschränkung gilt nur für Auszahlungen, nicht für Einzahlungen.

Wer bei einem Anbieter ohne österreichische Konzession spielt, zahlt in dessen Logik. Die Auszahlung läuft über dessen Bankverbindung, dessen Bearbeitungszeiten und dessen Limits. Über die Auszahlungswege solcher Anbieter entscheidet deren Heimatbehörde, nicht die österreichische Aufsicht. Das Geld kommt – oder es kommt nicht. Im Streitfall hilft die heimische Justiz, wie die OGH-Urteile zeigen. Wer eine Auszahlung nicht erhält, kann klagen. Wer das nicht will, hat verloren.

Einzahlungslimits bei win2day: die Bandbreite, die Spieler tatsächlich trifft

Die win2day-Limits sind nicht für alle gleich. Sie hängen vom Alter ab, und sie haben eine Bandbreite, die für die Planung entscheidend ist. Wer unter 26 ist, kann maximal 250 Euro pro Woche einzahlen; das Limit wird jeden Freitag um 0:00 Uhr zurückgesetzt. Wer ab 26 ist, liegt zwischen 1 Euro und 1.680 Euro pro Kalendermonat. Über 1.680 Euro monatlich geht nur, wenn der Kontoinhaber mindestens 26 Jahre alt ist, keine aktive Einschränkung besteht, in den vorangegangenen 12 Monaten keine Einschränkung vorlag und das Konto verifiziert ist.

Daraus ergibt sich eine Bandbreite, die das eigene Spiel realistisch rahmt:

Die Erhöhungsmechanik ist Teil des Schutzes: Wer das Limit senkt, sieht die Wirkung sofort. Wer es erhöht, wartet 24 Stunden. Eine weitere Erhöhung frühestens nach 7 Tagen. Wer eine kritische Phase erlebt und ernsthaft erhöhen will, hat also mindestens eine Woche Bedenkzeit, bevor das Limit wirklich steigt. Das ist kein Marketingversprechen, sondern Teil der win2day-Regeln, die im Impressum stehen.

Die Operatoren im Einzelnen

win2day – die einzige konzessionierte Plattform

Win2day.at ist die einzige Plattform, die in Österreich Online-Casinospiele legal anbieten darf. Die Konzession nach § 12a GSpG hält die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 54472 g. Sie läuft bis 30. September 2027.

Die Plattform nimmt Einzahlungen über Kreditkarten, EPS, Paysafecard, Google Pay, Apple Pay, PayPal und EuroBon. Auszahlungen gehen ausschließlich auf ein Konto mit IBAN im Europäischen Wirtschaftsraum, im Regelfall innerhalb eines Werktages, in der Regel nach zwei bis drei Werktagen auf dem Bankkonto. Es gibt keine Auszahlungslimits, keine Gebühren. Vor der ersten Auszahlung ist die Identitätsprüfung Pflicht. Pflicht-Limits sind das Einzahlungslimit und ein tägliches Spieldauer-Limit, das im Stundentakt gesetzt werden kann. Die Erhöhung des Spieldauer-Limits kostet 72 Stunden Bedenkzeit. Spielsperren sind sofort, nicht rückgängig zu machen und enden automatisch nach Ablauf der Frist.

Wer in Österreich legal spielen will, hat damit einen einzigen Anbieter. Das ist beengend, aber es ist die einzige Adresse, an der Vertrag und Spielerschutz nach österreichischem Recht stehen.

Tipico – ohne Konzession für Online-Casinospiele

Tipico Group Ltd. ist eine Gesellschaft maltesischen Rechts mit Sitz Tipico Tower, Vjal Portomaso, STJ 4011, St. Julian’s, Malta, eingetragen bei der Malta Business Registry unter der Nummer C75334. Tipico ist in Österreich bekannt, hält aber keine Konzession für Online-Casinospiele nach dem Glücksspielgesetz. Online-Casinospiele, die Tipico in Österreich anbietet, sind nicht durch eine österreichische Erlaubnis gedeckt.

Wer bei Tipico in Österreich Casino spielt, tut das in einer Grauzone. Die maltesische Lizenz von Tipico ist kein Ersatz für die österreichische Konzession. Wer eine Auszahlung anficht, bekommt vor einem österreichischen Gericht die Linie der OGH-Urteile zu spüren.

Mr Green – rechtskräftig verurteilt

Mr Green wurde Ende 2021 in Österreich dazu verurteilt, einem in Österreich wohnhaften Spieler die verlorenen Einsätze zurückzuzahlen, weil Mr Green über keine österreichische Glücksspielkonzession verfügte. Die Verurteilung wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb.

Für Spieler bedeutet das: Wer bei Mr Green in Österreich spielt, hat einen Vertragspartner, der bereits einmal vor einem österreichischen Gericht wegen genau dieser Geschäftsbeziehung verloren hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Streitfall in dieselbe Richtung geht, ist nicht theoretisch.

bwin – OGH-Urteil gegen den Anbieter

ElectraWorks Limited betreibt die Marke bwin mit Sitz in Gibraltar. Der Oberste Gerichtshof entschied am 25. Juni 2021, dass Spielverträge mit unlizenzierten Online-Glücksspielanbietern nichtig sind. Eine Frau aus dem Burgenland erhielt daraufhin rund 73.000 Euro Spielverluste von ElectraWorks zurück.

Der Fall zeigt, wie das Recht in der Praxis greift. Die Klägerin verlangte ihr Geld zurück, bekam recht, und ElectraWorks zahlte. Wer heute mit einem vergleichbaren Fall zu tun hat, hat ein Urteil, das die Richtung vorgibt.

Tipp3 – Sportwetten, kein Online-Casino

Tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. betrieben, Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter FN 196645i. Tipp3 ist die Sportwettenmarke der Österreichischen Lotterien und hält eine Konzession nach dem niederösterreichischen Wettgesetz. Sportwetten werden in Österreich von den Ländern konzessioniert, nicht vom Bund.

Tipp3 ist kein Online-Casino. Wer hier spielt, wettet – und die Casinoangebote der Gruppe laufen ausschließlich über win2day. Wer Tipp3 mit einem Online-Casino verwechselt, hat eine falsche Vorstellung von der Marke.

bet-at-home – Verfahren seit 2011

Ein Spieler klagte gegen bet-at-home auf Rückzahlung von rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verlusten aus einem 2011 eingeleiteten Verfahren. Das Oberlandesgericht Linz entschied zugunsten des Spielers, der Oberste Gerichtshof verwies die Sache mehrfach an die erste Instanz zurück. Das Verfahren zieht sich über mehr als ein Jahrzehnt.

Wer mit bet-at-home in Österreich spielt, hat einen Anbieter, dessen Verträge seit Jahren vor österreichischen Gerichten liegen. Die Grundfrage ist dieselbe wie bei Mr Green und bwin. Das Tempo ist nur ein anderes.

LeoVegas – britische Lizenz, keine österreichische

LeoVegas Gaming PLC, Sitz Level 7, Plaza Commercial Center, Bisazza Street, Sliema, SLM 1640, Malta, hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39198 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Bingo, Casino und General Betting Standard (Real und Virtual Event). Die britische Lizenz ist in Großbritannien anerkannt, nicht in Österreich. Für österreichische Spieler bleibt das Angebot ohne heimische Konzession.

Lottoland – Gibraltar-Lizenz, keine österreichische

Lottoland wird von EU Lotto Ltd betrieben, Sitz Office Suite A, Ocean Village Promenade, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Lizenzen Betting RGL Nr. 066 und Gaming RGL Nr. 085, die auch die Marken Lottohelden und Sorte Online abdecken. Die Gibraltar-Lizenz ersetzt die österreichische Konzession nicht.

bet365 – Gibraltar-Lizenz, keine österreichische

Bet365 wird von Hillside (Gibraltar) Ltd, Unit 1.1, First Floor, Waterport Place, 2 Europort Avenue, Gibraltar, betrieben und hält die Remote-Glücksspiellizenzen RGL Nr. 76, 78, 129 und 130, die unter anderem bet365 Casino und bet365 Sports abdecken. Auch hier: britisch-gibraltarische Lizenz, keine österreichische.

Betway – britische Lizenz, keine österreichische

Betway Limited, Sitz 9 Empire Stadium Street, Gzira, GZR 1300, Malta, hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39372 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Casino sowie General Betting Standard (Real und Virtual Event). Malta-Sitz, britische Lizenz, keine österreichische.

Was eine hohe Quote wirklich kostet

Die Versuchung ist offensichtlich: Ausländische Anbieter werben mit Quoten, die über den Werten heimischer Spiele liegen. Wer spart auf den ersten Blick Hausvorteil, verliert auf den zweiten die Sicherheit. Die Kosten teilen sich in drei Posten:

Die OGH-Linie hilft nur dem, der den Schaden hat. Wer regelmäßig spielt und keine Auszahlung anficht, hat von den Urteilen nichts. Wer wirklich verliert und klagt, bekommt einen langen Weg.

Wer wo spielen sollte – und wer nicht

Wer in Österreich Online-Casinospiele spielen will, hat die Wahl zwischen einem einzigen konzessionierten Anbieter und einer Reihe nicht konzessionierter Marken, die ihre Spiele trotzdem hier anbieten. Diese Entscheidung ist keine Geschmacksfrage. Sie ist eine über das eigene Risiko.

Wer sich für win2day entscheidet, akzeptiert ein Monopol und bekommt die österreichische Konzession, die heimische Aufsicht, die österreichischen Schutzmechanismen und die volle gerichtliche Durchsetzbarkeit. Wer sich für einen anderen Anbieter entscheidet, spielt in einer Grauzone mit einem Vertrag, den österreichische Gerichte als nichtig ansehen. Das ist die Grundentscheidung.

Innerhalb von win2day zählt dann das eigene Verhalten. Die Limits sind gesetzt, die Spieldauer ist gedeckelt, die Sperre ist möglich. Wer diese Werkzeuge nutzt, senkt sein Risiko. Wer sie umgeht, indem er bei anderen Anbietern spielt, hebt es wieder an.

Die letzte Instanz ist nicht die Quote. Sie ist die eigene Bereitschaft, das Spiel so zu führen, dass es nicht zur Belastung wird. Die Beratung der Spielsuchthilfe ist unter (01) 544 13 57 erreichbar. Wer sie anruft, hat die wichtigste Frage beantwortet, bevor sie zur Frage wurde.

Häufige Fragen

Was sagt eine hohe beworbene Auszahlungsquote über die Seriosität eines Anbieters aus?

Eine hohe Quote belegt zunächst nur eine Zahl in der Werbung. Seriös wird ein Anbieter durch die Lizenz, die hinter seinem Angebot steht, und durch die Prüfstelle, die seine Quote misst. In Österreich heißt das: konzessioniert nach § 12a GSpG, geprüft durch die Aufsicht, erreichbar für Spieler im Streitfall. Ohne diese drei Punkte ist die Quote eine Marketingaussage.

Ersetzt eine gute Auszahlungsquote die gültige Konzession von win2day?

Nein. Die Quote ist eine rechnerische Größe, die Konzession eine rechtliche. Wer eine bessere Quote bei einem anderen Anbieter sucht, bekommt sie – und verliert den Schutz des österreichischen Rechts. Die zwei Größen liegen auf verschiedenen Ebenen und lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen.

Was entschied der Oberste Gerichtshof zu Verträgen mit unlizenzierten Anbietern?

Der OGH hat am 22. Juni 2021 (1 Ob 229/20p) und am 25. Juni 2021 entschieden, dass Spielverträge mit nicht konzessionierten Online-Anbietern nichtig sind. Spieler können ihre Einsätze zurückverlangen. Die Urteile gegen Mr Green, ElectraWorks (bwin) und bet-at-home folgen dieser Linie.

Wie wird die Zahlungsabwicklung einer Auszahlung technisch nachvollzogen?

Bei win2day läuft die Auszahlung in drei Schritten: Anforderung im Konto, Bearbeitung durch win2day, Weiterleitung durch die Bank. Win2day weist Auszahlungen im Regelfall innerhalb eines Werktages an; die Bank braucht meist ein bis zwei weitere Werktage. In der Regel ist das Geld nach zwei bis drei Werktagen da, immer auf das hinterlegte Konto mit IBAN im EWR.

Welche Rolle spielt der Spielerschutz unabhängig von der beworbenen Quote?

Spielerschutz entscheidet, ob ein Spiel sicher bleibt. Bei win2day umfasst er Pflicht-Limits für Einzahlung und Spieldauer, ein Erhöhungsfristen-System, Spielsperren, das Tool MENTOR und die Playsponsible-Initiative. Die Beratung der Spielsuchthilfe ist unter (01) 544 13 57 erreichbar. Die Quote sagt nichts über all das.

Wie lässt sich eine zertifizierte Auszahlungsquote von einer unbelegten Angabe unterscheiden?

Eine zertifizierte Quote ist von einer unabhängigen Prüfstelle gemessen, im Spiel oder in einem Zertifikat ausgewiesen und von einer Aufsicht überwacht. In Österreich heißt das: Konzession nach § 12a GSpG. Eine unbelegte Angabe steht in der Werbung, ohne Prüfstelle und ohne Aufsicht. Beide sehen im Marketing gleich aus.

Erstellt vom Redaktionsteam „Casino Recht AT”.

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